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 Größte Schiffe

 


"Rekorde"
                          

Die größten Schiffe                                             

Die Giganten der Meere werden immer größer!

Die größten Fahrzeuge sind auf dem Meer zu Hause. Doch welche sind die größten ihrer Art?

Die schwimmenden Riesen faszinieren fast jeden Menschen. So locken die Riesen-Kreuzfahrtschiffe oft Tausende von Schaulustigen an, wenn sie einen Hafen anlaufen.Manche Schiffe haben unglaubliche Ausmaße erreicht. Können Sie sich das vorstellen? Vier Fußballplätze hintereinander auf dem Deck eines Schiffes? So riesig sind die größten Giganten auf See. Hoch wie ein zwanziggeschossiges Hochhaus, breit wie eine Kathedrale. Der größte Supertanker der Welt könnte bequem acht Bauwerke von der Größe des Hamburger Michel, die Sankt Michaelis Kirche, in seinem Bauch aufnehmen.
 
Das größte Schiff der Welt                                                                              
Ein Öltanker ist das größte Schiff der Welt: die Jahre Viking. Mit wahrhaft gigantischen Ausmaßen wartet das Stahl-Ungetüm auf: Es ist fast einen halben Kilometer lang (genau sind es 458,45 Meter), ziemlich genau die   Ausmaße, die vier Fußballfelder hintereinander haben. Würde der Ultra Large Crude Carrier, also der ultragroße Rohöltanker, an Land stehen, wäre er 69 Meter hoch. Der Bauch des Riesentankers fasst 650.000 Kubikmeter Öl, das sind mehr als 17.000 Tanklastzug-Ladungen.
Der Gigant wurde schon 1976 gebaut, aber erst 1979 in Betrieb genommen und war unter seinem ersten Namen Seawise Giant auch noch ein wenig kleiner. Mit seinen Maßen - "nur" 378 Meter lang und 420.000 Bruttoregistertonnen (BRT) groß - war er keineswegs der größte auf allen Meeren. Das änderte sich 1980, als der Riese einen Wachstumsschub bekam. Ein 80 Meter langes Mittelstück wurde implantiert. Seitdem ist die Jahre Viking, die erst seit 1991 diesen Namen trägt, das größte Schiff der Welt.

Das größte Containerschiff
Während bei den Supertankern das Größenwachstum scheinbar schon seit einigen Jahren an eine natürlicheGrenze gestoßen ist, werden die Containerschiff-Neubauten von Jahr zu Jahr riesiger. Bis Juli 2005 war die Colombo Express der Hapag-Lloyd-Reederei das größte Containerschiff der Welt. Der Frachter hat eine Kapazität von 8750 TEU (gleichbedeutend mit einer Ladekapazität von 8750 20-Fuß-Containern). Mittlerweile wurde die Colombo Express aber schon wieder von einem Containerschiff der 9200-TEU-Klasse abgelöst. Es ist die MSC Pamela, die im   Juli  2005 getauft wurde. Sie ist das erste von neun Schiffen, die von der Hamburger Reederei Claus-Peter Offen bei der Samsung-Werft in Süd-Korea in Auftrag gegeben wurden. Die Schiffe sind 337 Meter lang und 45,60   Meter breit. Bei dieser Breite können 18 Container nebeneinander an Deck verstaut werden. Der riesige   Dieselmotor treibt das Schiff mit seiner Leistung von 98500 PS bis auf eine Geschwindigkeit von 26 Knoten an. Doch auch die MSC Pamela wird nicht lange das größte Containerschiff bleiben. In Dänemark entstehen bei Odense Steel Shipyard 14 Containerschiffe für die dänische Maersk-Reederei,  die eine Kapazität von etwa 9.500 TEU haben. Das Größenwachstum hat kein Ende: Ab 2008 werden  die ersten 10000-TEU-Riesen die Weltmeere durchkreuzen

Der größte Flugzeugträger
Der amerikanische Flugzeugträger Nimitz ist der größte "Flugplatz“ zur See. Mit einer Länge von 332 Metern zählt der Riese zu den ganz großen auf dem Wasser. Dennoch ist das Kreuzfahrtschiff Queen Mary 2 noch länger als diese schwimmende Start- und Landebahn.
Angetrieben wird der Koloss von zwei Atomreaktoren, die nahezu unbegrenzte Einsatzdauer gewährleisten. Wahrhaft gigantisch ist die Zahl der Besatzung: rund 3.200 Menschen, davon 2.480 allein Flugpersonal, arbeiten auf dem größten Flugzeugträger der Welt.
Flugzeugträger sind die größten Schiffe, die von der Marine eingesetzt werden. Die Träger der US-amerikanischen Nimitz-Klasse haben bis zu 6300 Mann Besatzung und kosten 5 Milliarden US-Dollar; die monatlichen Betriebskosten eines Flugzeugträgers dieser Größe betragen ca. 13 Mio. Dollar (ohne Personalkosten).
Lediglich neun Länder der Welt besitzen Flugzeugträger: Frankreich, Indien, Russland, Spanien, Brasilien, Italien, Thailand, Großbritannien und die Vereinigten Staaten. Die chinesische Marine hat den ehemaligen sowjetischen Flugzeugträger Varyag gekauft, um ihn zu studieren; dieser ist nicht mehr seetüchtig und wurde zum Casino umgebaut. Die größten und meisten Flugzeugträger gehören zur Flotte der US-amerikanischen Marine. Die Träger aller anderen Länder sind deutlich kleiner als die der US-Marine.

Das größte Passagierschiff
Das größte Passagierschiff der Welt ist ist seit April 2006 die Freedom of the Seas der Royal Caribbean Cruise Linedas weltweit zweitgrößte Kreuzfahrtunternehmen. Es löst mit 158.000 BRZ und einer Kabinenanzahl von 1.800 die Queen Mary 2 (148.528 BRZ, 1.200 Kabinen) als größtes Passagierschiff der Welt ab.
Die neue Baureihe basiert auf der sogenannten Voyager-Klasse, ist jedoch einen Brandabschnitt länger (+9 %). Die Freedom of the Seas wurde bei der Aker Finnyards AB in Turku (Finnland) gebaut und wurde am 20. August 2005 ausgedockt. Sie löst mit 154407 BRZ und einer Passagierkabinenanzahl von rund 1800 die Queen Mary 2 (148528 BRZ, 1200 Kabinen) als größtes Passagierschiff der Welt ab.
Die „Queen Mary 2“ bleibt allerdings mit 6 Metern Vorsprung das längste Passagierschiff der Welt.

Das größte U-Boot
Die russischen U-Boote der so genannten Typhoon-Klasse sind die Giganten unter Wasser. Die Boote dieser Baureihe sind 172 Meter lang. Der Rumpf hat einen Durchmesser von 23 Metern. Etwa 160 Besatzungsmitglieder leben und arbeiten an Bord der riesigen U-Boote. Kraftquelle für die Unterwasser-Giganten sind je zwei Atomreaktoren von 190 MW Leistung. Sie erzeugen Dampf, mit dem zwei Turbinen von je 49.000 PS angetrieben werden.
Die russischen Unterseeboote Projekt 941 - Akula (russisch für Hai) sind die größten jemals gebauten U-Boote. Sie wurden als Antwort auf die amerikanische Ohio-Klasse entwickelt und sollten der Sowjetunion im Falle eines Atomkrieges die Zweitschlagfähigkeit sichern.
Die hohen Unterhaltskosten wurden diesen Booten nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion zum Verhängnis. Die Boote operieren fast ausschließlich im Nordpolarmeer, im Kriegsfall in der Karasee. Wegen ihrer starken Bewaffnung bekamen sie von der NATO den Namen "Typhoon"
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Der größte Katamaran
Die weltgrößten Katamarane sind zugleich auch die größten Hochgeschwindigkeits-Fähren der Welt. Es handelt sich um die baugleichen Stena Explorer, Stena Discovery und Stena Voyager.
Die Katamarane werden für den Fährverkehr auf die britischen Inseln eingesetzt. Sie können bis zu 1500 Passagiere und 375 Autos aufnehmen. Dabei erreichen sie Geschwindigkeiten von bis zu 40 Knoten, was etwa 74 km/h entspricht.
  
Ein Katamaran ist ein Boot oder Schiff mit zwei Rümpfen, die fest (z. B. durch ein Tragdeck) miteinander verbunden sind. Generell kann man nach der Antriebsart Motorkatamarane (Motorschiff) und Segelkatamarane (Segelschiff) unterscheiden. Katamarane zeichnen sich dadurch aus, dass sie sehr breit sind und damit sehr stabil auf dem Wasser liegen. Da Katamarane keinen Kiel haben und nur formstabil sind, können sie im Gegensatz zu Yachten, die sich auch bei starker Schräglage wieder aufrichten, durch Windböen zum Kentern gebracht werden. Sie haben sehr schmale Rümpfe (bzw. breite Unterwasserschiffe) mit geringem Tiefgang, die besonders strömungsgünstig sind, weil sie keinen Kiel haben. So können Katamarane in Verdrängerfahrt hohe Geschwindigkeiten erreichen

Der größte Trimaran
Trimarane sind Dreirumpfboote, die für Wasserfahrzeuge extrem schnell sind und dabei vergleichsweise stabil im Wasser liegen.
Der größte Trimaran der Welt ist die Fähre Benchijigua Express. Die 126,7 Meter lange und 30 Meter breite Schnellfähre der spanischen Reederei Fred Olsen verbindet die drei Kanarischen Inseln Teneriffa, La Gomera und La Palma.
An Bord der 40,5 Knoten schnellen Benchijigua Express haben 1290 Fahrgäste Platz, ferner können bis zu 340 Autos oder alternativ auf 450 Metern Gesamtladefläche Lkws und Busse sowie 120 Autos verladen werden.
  
Ein Trimaran ist ein Boot mit drei parallel angeordneten, sehr schmalen Rümpfen. Der mittlere Rumpf ist der größte, die beiden seitlichen dienen der Kippstabilität. Ähnlich einem Katamaran, der 2 Rümpfe hat, erreicht auch ein Trimaran eine hohe Geschwindigkeit. Im Allgemeinen krängt – seitliche Neigung durch Windeinfall – ein Trimaran etwas mehr als ein Katamaran.

Das größte Segelschiff
Größtes Segelschiff der Welt ist die Royal Clipper. Vorbild der Royal Clipper war die Preussen, die am 6. November 1910 nach einer nicht verschuldeten Kollision mit einem Dampfschiff an der Küste von Dover gestrandet war.
Der schwedische Reeder Mikael Krafft erfüllte sich einen Jugendtraum und ließ den Segler in Rotterdam neu erstehen. Mit 134 Meter Länge, fünf Masten, 42 Segeln und einer Segelfläche von 5.200 Quadratmetern hat die Royal Clipper annähernd die gleichen Dimensionen wie die Preussen. Doch im Unterschied zum Vorgänger schippert der luxuriöse Nachbau nicht Salpeter sondern Gäste über die Weltmeere. Unter den 42 Segeln werden die maximal 228 Passagiere an Bord von einer hundertköpfigen Crew umsorgt. Zur Luxusausstattung gehören Marmorbäder, drei Swimmingpools, ein Fitness- und ein Schönheitscenter sowie ein 24-Stunden-Butler-Service.
Das in Danzig gebaute Schiff ist ein Nachbau der legendären "Preußen" - das größte Segelschiff, das jemals die Weltmeere befuhr. Ihre moderne Schwester ist 134 Meter lang und hat 5200 Quadratmeter Segelfläche. Bis zu 228 Gäste finden an Bord des Luxusschiffes Platz.

Die größte Privatyacht
Die größte Privatyacht der Welt ist die gut 140 Meter lange Al Salamah. Unter dem Tarnnamen Mipos, was für "Mission possible" steht, wurde sie unter höchster Geheimhaltung auf der deutschen HDW-Werft in Kiel gebaut. Der Innenausbau wurde auf der Lürssen-Werft in Bremen vervollständigt.
Acht Decks, 82 Zimmer, 8.000 Quadratmeter Wohnfläche, 3.300 Quadratmeter Teakholzdecks und eine Besatzung von etwa 96 Mann sorgen für das entsprechende Wohlfühl-Ambiente. Stolzer Besitzer der Riesenyacht ist der Sohn des saudi-arabischen Königs, Prinz Sultan bin Abdul Aziz.
Übertroffen wird die Mega-Yacht nur noch von der 160 Meter-Yacht Dubai, die größte jemals gebaute Privatyacht der Welt. Da sie sich aber im Besitz von Sheich Mohammed bin Rashid Al Maktoum, dem Herrscher des Wüstenstaates Dubai, befindet, kann sie nicht als Yacht in Privatbesitz klassifiziert werden, sondern gilt als Regierungsyacht.

Der größte Eisbrecher
Größter und zugleich leistungsstärkster Eisbrecher der Welt ist die atomgetriebene russische Jamal. Das Schiff gehört zur Flotte der so genannten Arktika-Klasse-Eisbrechern. Die Jamal und ihre Schwesterschiffe sind mit jeweils zwei 171 MW-Reaktoren ausgerüstet, die zwei Antriebsturbinen mit zusammen 75.000 PS Leistung mit Dampf beliefern.
Mit frischen Brennstäben kann die Jamal theoretisch bis zu fünf Jahre operieren, ohne einen Hafen anlaufen zu müssen. 86 Sensoren, die über das ganze Schiff verteilt sind, überwachen ständig die Radioaktivität an Bord.
Das 150 Meter lange und 30 Meter breite Schiff verfügt über eine doppelte Hülle und eine fast fünf Zentimeter starke äußere Hülle. Damit ist die Jamal in der Lage, fünf Meter dickes Eis zu durchbrechen und mit einer Dauergeschwindigkeit von zwei bis drei Knoten durch 2,8 Meter dickes Eis zu fahren. Mittlerweile wird die Jamal überwiegend als Passagierschiff eingesetzt, um abenteuerlustige und zahlungskräftige Touristen durch die arktischen Eiswelten und zum Nordpol zu bringen.
Schon bald wird es einen noch größeren geben: Zurzeit entsteht in St. Petersburg die 50 Let Probedy, die noch neun Meter länger als die Jamal und ihre Schwesterschiffe sein wird.
Die Jamal ist ein russischer Atom-Eisbrecher der Arktika-Klasse. Benannt wurde das Schiff nach der Jamal-Halbinsel im Nordwesten Sibiriens, deren Name in der Sprache ihrer Ureinwohner, dem Nenzischen, so viel wie "Ende der Welt" bedeutet. Die Jamal ist mit 75.000 PS Maximalleistung (wie die übrigen vier Eisbrecher der Arktika-Klasse) ein der derzeit (2006) stärksten Eisbrecher der Welt und eines der stärksten Passagierschiffe.
Die Kiellegung fand 1986 in Leningrad statt, sie wurde erst nach dem Zusammenbruch des Ostblocks 1992 fertiggestellt. Ursprünglich sollte sie Schifffahrtswege im Polarmeer freihalten, allerdings wurde sie bedingt durch den politischen Umbruch anders genutzt als geplant. Sie dient nunmehr als Expeditionsschiff im Polarmeer. Die Jamal hat eine doppelte Außenhülle. Die äußere Hülle ist bis zu 48 mm dick. Sie und ihre Schwesterschiffe benötigen zwingend kaltes Meerwasser zur Kühlung ihrer Reaktoren, daher könnte sie niemals in die Antarktis laufen, da dazu tropische Gewässer durchquert werden müssten. Mit frischen Brennstäben kann die Jamal theoretisch bis zu 5 Jahre operieren, ohne einen Hafen anlaufen zu müssen. 86 Sensoren, die über das ganze Schiff verteilt sind, überwachen ständig die Radioaktivität an Bord.
Die Jamal war das zwölfte Schiff (außer diversen militärischen U-Booten) überhaupt, das den Nordpol erreichte.

Seite geändert: 03.03.2007