Heilkräuter
Schafgarbe
Kennzeichnend für die Pflanze
sind die typischen, mehrfach fiederteiligen Blätter. Sie ist mehrjährig und
wird bis 60 cm hoch. Ab Juni tragt sie weiße, zuweilen rötlichweiße
Blüten in Doldenrispen. Sie duftet schwach.
Es ist eine
völlig anspruchslose Pflanze, liebt aber sonnige Standorte.
Inhaltsstoffe:
ätherisches Öl, Sesquiterpenlactone, Flavonoide und weitere Komponenten
Ernte:
Junges Kraut ab Mai, Blüten oder blühendes Kraut von
Juni bis Okteber
Verwendung
in der Küche:
Zarte
Frühjahrsaustriebe undBlätter frisch als Salate
Verwendung
in der Naturheilkunde:
Krampflösende und entzündungshemmende Eigenschaften
wie Kamille, gegen Appetitlosigkeit und bei leichten, auch
kramfartigen Magen-, Darm- und Gallenbeschwerden, auch bei
Durchfall.
Naturkosmetik:
Wirkt
reinigend und beruhigend bei fettiger, großporiger Haut;
auch in der Haarkosmetik anwendbar
Vorsicht:
Nicht
verwenden bei
bekannter Überempfindlichkeit
(Allergien) gegenüber Korbblütern (z. B. Arnika, Ringelblumen, Kamille sowie
Schafgarbe selbst)
Dosierung und Art der Anwendung:
Soweit nicht
anders verordnet, werden etwa 3-4mal täglich zwei Teelöffel voll (2 bis 4 g)
Schafgarbenkraut mit heißem Wasser (ca. 150 ml) übergossen und nach 10
Minuten durch ein Teesieb gegeben und getrunken.