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Deutschland - Freizeit Zittau liegt im Dreiländereck Deutschland-Polen-Tschechien. Es ist also eine Kreisstadt in Sachsen, in der Oberlausitz, am Zittauer Gebirge. Hier leben 27 900 Einwohner. Sie ist Verwaltungssitz des Landkreises Löbau-Zittau. Die
Stadt kann auf eine lange eschichte zurück blicken. 1238 wurde zwischen dem böhmischen König und der
Johanniterniederlassung in Prag ein Vertrag über einen Gütertausch geschlossen,
bei dem die Herren Castolaus und Henricus von Zittau als Zeugen auftraten.
Der Vertrag ist die älteste erhalten gebliebene Urkunde, in der diese Stadt
erwähnt wird. Die Herren von Zittau entstammten einem
bedeutenden böhmischen Adelsgeschlecht. Ihr aus zwei übereinander gelegten
Pfahlleitern bestehendes Wappen ziert noch heute den Kurort Oybin. Es
macht deutlich, wie eng die Region mit der Geschichte Böhmens verbunden ist.
Aber noch ein zweites Datum in der
frühen Stadtgeschichte wird für wichtig gehalten. Im Jahre 1255 besuchte der böhmische König
Ottokar II. das damals noch recht junge Zittau, das ihm so wichtig erschien,
dass er befahl, die Siedlung beträchtlich zu erweitern und mit einer Mauer zu
befestigen. Dadurch gewann Zittau schnell an wirtschaftlicher und politischer
Bedeutung, was schließlich dazu führte, dass es später zu einer königlichen
Stadt erhoben wurde. Schon 1855 und 1955 nahm man dies zum Anlass für große
Jubelfeiern. 2005 jährt sich der Besuch des Königs Ottokar II. nun bereits zum
750. Male, was gerade angesichts des engeren Zusammenrückens der Oberlausitz und
Nordböhmens nach der Erweiterung der Europäischen Union ein guter Grund zum
Feiern ist. Aus diesem Anlass hat die Stadt vom 24.06. - 03.07.2005 eine Festwoche
geplant. Von Zittau aus kann man sehr schöne Ausflüge in das Zittauer Gebirge unternehmen. Dabei ist man nicht etwa auf ein Auto oder Motorrad angewiesen, sondern mit dieser Kleinbahn erreicht man verschiedene bekannte Urlaubsorte, von denen aus man sehr schöne Wanderungen unternehmen kann. Dabei stößt man auch auf sehenswerte Dinge oder Museen, so zum Beispiel auf die Klosterruinen auf dem weit bekannten Berg Oybin. .
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