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Talsperre


Sosa -Talsperre

Wenn ich mich u.a. einmal erholen und "Luft holen" will - dann fahre ich besonders gern ins Westerzgebirge, zumal ich hier fast immer liebe und sachkundige Begleitung habe. Und natürlich zieht es uns dann besonders in die schönsten Gegenden - und dazu gehört natürlich die Gegend um den Auersberg, von dessem Turm man dazu auch noch den wunderschönen Blick weit ins Land hinein genießen kann.
Im Mittelpunkt des
Auersberggebiets findet man auch einen der schönsten Orte diese Gebirges, Sosa. Der Ort liegt idyllisch eingebettet in scheinbar unendlichen Fichtenwäldern und bewaldeten Höhen, auf denen man auch Buchen, Lärchen und Bergahorne finden kann. Ansehenswert sind natürlich auch die typischen Fachwerkhäuser und die Kirche.
Der Ort liegt
600 bis 817 m hoch im langgestrecken Tal des Sosabaches. Gegründet wurde er im 12. Jh. durch fränkische Bauern. Er, wie auch viele andere Orte im Westerzgebirge, wurde durch den einst florierenden Bergbau geprägt, so trifft man noch heut auf zahlreiche Zeugen und Zeugnisse der bergmännischen Vergangenheit. Aber auch die Köhlerei wurde hier betrieben. Diese kann man noch heut in diesem Teil des Erzgebirges antreffen. Und natürlich machte ihn auch die Talsperre Sosa im Höllengrund bekannt.


Die Talsperre Sosa dient fast ausschleßlich der Trinkwasserversorgung von dem Gebiet Aue-Schwarzenberg, aber auch dem Hochwasserschutz.
Die Talsperre wurde 1949 bis 1952 in der Nähe von Eibenstock als letzte in Deutschland in dieser Weise erbaut. Das gestaute Gewässer ist die Kleine Bockau. Weiterhin wird Wasser der Großen Bockau über westlich des Auersberges ab Oberwildenthal der Talsperre zugeführt.

 

Über die Staumauer führt kein öffentlicher Weg. Baden, Angeln und Freizeitsport sind im Stausee nicht gestattet, aber man kann rund um den Stausee wunderbar wandern.
Von dem Ort Sosa aus erreicht man einen Parkplatz, von dem aus man in kurzer Zeit am Stausee ist.

                                                                                                                        Bilder: © Monika Frunzke
Seite erstellt: 31.10.07