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Deutschland - Freizeit
Oberlausitz / Sachsen

  
Eibau

Der Ort ist eine Gemeinde im Landkreis Löbau-Zittau. Im oberen Landwassertal gelegen, eingebettet von den Bergen Kottmar, Beckenberg, Lerchenberg und Spitzberg, ist es ein für die Oberlausitz typisches Straßendorf, welches auf einer Länge von 4,2 km von der B 96 zwischen Zittau-Bautzen durchzogen wird und an der Eisenbahnstrecke Zittau - Dresden liegt. Hier leben ca. 5100 Einwohner.
Das Ortsbild der über 650jährigen Gemeinde wird von den für die Oberlausitzer Region typischen Umgebinde- und Faktorenhäusern mit vielen Elementen des ländlichen Barock geprägt. Sie zeugen von der Tradition der Leineweberei und des Leinwandhandels. Die Leinwandhändler (Faktoren) gründeten mit Beginn der Industriealisierung Anfang des 19. Jh. mechanische Webereifirmen, die bis zur politischen Wende 1989 neben der Landwirtschaft den Charakter des Dorfes bestimmten.

Für Gäste und Urlauber bietet Eibau viele Freizeitmöglichkeiten. Dass man hier besonders gut wandern kann, muss man sicher nicht besonders betonen, das Freibad mit 3.000 qm Wasserfläche gilt als eines der schönsten und beliebtesten Bäder des Landkreises.
Neben dem Eibauer Schwarzbier hat der seit 1993 alljährlich am letzten Junisonntag veranstaltete "Bier- und Traditionszug" unser Dorf inzwischen deutschlandweit bekannt gemacht.

Schließlich hat man hier mit der Spree eine "direkte Verkehrsverbindung" mit der Bundeshauptstadt Berlin, zumindest durch die Spreequelle am Kottmar, die zusammen mit zwei weiteren Quellen des Flusses in den Nachbarstädten Ebersbach und Neugersdorf das sogenannte Spreequellland bildet. Um diese Quelle zu finden, muss man aber auf den unweit gelegenen Berg Kottmar, auf dem man außerem einen sehr schönen Turm sehen kann. Er wurde 1861 erbaut und ist 16m hoch. Er ermöglicht eine herrliche Rundsicht auf das Oberlausitzer Bergland bis hin zum Zittauer Gebirge und dem Böhmischen Mittelgebirge. Am Südwesthang des Kottmarberges entspringt hier jener Fluss, welcher die Oberlausitz auf direktem Wege mit der Hauptstadt Berlin verbindet. Die Quellfassung wurde 1921 vom LUSATIA-Verband als Gedächtnisstätte für die Gefallenen des 1. Weltkrieges gebaut.

Direkt am Rand von Eibau liegt die Gaststätte, in die wir zu gern einmal Kaffee trinken (und natürlich Eis essen) fahren: die Beckenbergbaude. Der 409 m hohe Beckenberg erhielt seinen Namen wahrscheinlich auf Grund seiner geografischen Lage. Isoliert erhebt er sich aus dem Eibauer Talbecken, dem Landwassertal. Bei der Wanderung zum Beckenberg oder rund um den Beckenberg hat man eine schöne Aussicht bis ins Zittauer Gebirge, Isergebirge und zum Jeschken.
Von 1759 bis 1900 wurde hier eine Windmühle betrieben.
1759 wurde auf dem Becker- oder Bäckerberg, wie die Erhebung bis ins 19. Jh. hieß, eine Mühle zusammen mit dem Wohnhaus und einer Scheune erbaut. Die Tradition, den Berggipfel als Ausflugsziel zu besuchen, geht zurück bis zum Anfang des 19. Jh. Im Jahre 1810 gründete die brauberechtigte Bürgerschaft der Stadt Zittau die Landbrauerei Eibau. Das zum Brauprozess benötigte frische Quellwasser erhielt die Brauerei u.a. durch eine hölzerne Röhrenwasserleitung vom Beckenberg. Als Gegenleistung erhielt der Beckenbergmüller die damals schwer zu erhaltende Konzession zum Bierausschank.
1905 wurde der Berggasthof
"Beckenbergbaude" errichtet, welcher noch heute dem müden Wanderer gemütliche Einkehr bietet.
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Man kann hier natürlich nicht nur sehr gemütlich Kaffee trinken, sondern auch gut essen. Und für 10 Personen findet man auch Unterkunft für einen Preis ab 14,- € pro Person mit Frühstück, Halbpension ist auf Wunsch möglich. (3 DZ, 1 Vierbettzimmer; TV, Waschgelegenheit; Etagen-WC u. -Dusche)
Die unmittelbar daneben stehende Scheune baute die Gemeinde als Heimatmuseum aus.  
Das Museum entstand zwischen 1864 und 1945 innerhalb der Sammel täigkeit eines natur- wissenschaftlich orientierten Heimatvereins, dem Humboldtverein von Alteibau.
Neben einer Ausstellung zur Ortsgeschichte zeigt das Museum eine Naturaliensammlung sowie Kuriositäten, Raritäten und zwei bewegliche Weihnachtskrippen
                      
                                                                                                                           
 Bilder: © Monika Frunzke     

                                                                

 

 

 

 





 

 

 

 

 

 

 

                                                                                                                              

 

 

 

 

 

 


 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

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